Das Liederbucharchiv

Lieder in "Jung-Volker"

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Wedele, Wedele, hinter dem Städele 3 Bücher
Titel: Wedele, Wedele
Worte: unbekannt
Weise: mündlich überliefert
Bemerkung: Worte: 1808 in "Des Knaben Wunderhorn", In "Unsere Lieder" als "Wedele, Wedele, draußen vorm Städele", nach dem "Rattenfänger", Anmerkunng in "Bruder Singer": Weise aus Schwaben mündlich überliefert
Weiß mir ein Blümlein blaue 6 Bücher
Titel: Weiß mir ein Blümlein blaue
Worte: mündlich überliefert
Weise: Winnenberg
Bemerkung: Volkslied, Worte: um 1570, fliegends Blatt, Weise: nach "Reuterlieder", Winnenberg, 1582, es gibt einen dreistimmigen Satz von Waldemar von Baußnern, in "Deutsche Lieder vergangener Jahrhunderte 1" ein dreistimmiger polyphoner Satz von Walter Rein
Wenn alle Brünnlein fließen 6 Bücher
Titel: Wenn alle Brünnlein fließen
Worte: unbekannt
Weise: unbekannt
Bemerkung: Anmerkung in "Der Turm A": Ähnlich schon im 16. Jahrhundert. Liebeslied aus Schwaben aus dem 19. Jahrhundert, das zurückgeht auf ein altes "Gassenhawerli" um 1535. Das "Treten auf den Fuß" war ein altdeutscher Rechtsbrauch, der Inanspruchnahme, Besitzergreifen bedeutete. Deiser symbolische Brauch wird schon im 13. Jahrhundert erwähnt. Im vorliegenden Lied ist das Fußtreten ein Zeichen der Liebe., Anmerkung in "Jung Volker": Diese Fassung ist seit 1845 bekannt, ähnliche Texte schon im 16. Jahrhundert
Wer leucht uns denn bei der finstern Nacht 1 Buch
Titel: Wer leucht uns denn bei der finstern Nacht
Worte: unbekannt
Weise: unbekannt
Bemerkung: Worte und Weise aus Nasau
Wie schön blüht uns der Maien, der Sommer fährt dahin 8 Bücher
Titel: Wie schön blüht uns der Maien
Worte: mündlich überliefert
Weise: mündlich überliefert
Bemerkung: Text in anderer Fassung gedruckt bei Forster III, "Frische teutsche Liedlein", Nürnberg, 1549, Weise: Courante aus Ernst Scheeles Lautenbuch von 1619, Im Jenaer Liederblatt: dreistimmiger Satz von Waldemar von Baußnern, auch in "Heidelberger Liederbuch"
Wie schön leucht´ uns der Morgenstern 2 Bücher
Titel: Wie schön leucht´ uns der Morgenstern
Worte: Phillip Nicolai
Weise: unbekannt
Bemerkung: Worte: 1599, Weise: aus Straßburg, 1538, in "Bruder Singer" unter dem Titel "Wie schön leuchtet der Morgenstern"
Wir zogen in das Feld 8 Bücher
Titel: Landsknecht
Worte: Georg Forster
Weise: mündlich überliefert
Bemerkung: um 1509, aus "Frische teutsche Liedlein", Teil II, Nr. 20, Forster, 1540, Kehrreim ist verdorbenes Landsknechtswelsch. Nach Feststellungen von Dr. Koepp heißt der Text des Refrains eigentlich "all´ armi, presente all´ mostra, signori!" (zu den Waffen, stellt Euch zur Musterung, ihr Herren!) Die letzte Strofe ist eine Nachdichtung und wurde mündlich überliefert. Mit der Intonation wurde der Chor von einem Vorsänger angestimmt.
Wo e kleins Hüttle steht, ist e kleins Gütle 3 Bücher
Titel: Wo e kleins Hüttle steht
Worte: unbekannt
Weise: unbekannt
Bemerkung: Aus Schwaben. Aus: "Volkslieder", Friedrich Silcher, 1827
Wohlan, die Zeit ist kommen, mein Pferd das muß gesattelt sein 3 Bücher
Titel: Wohlan, die Zeit ist kommen
Worte: unbekannt
Weise: unbekannt
Bemerkung: Älteste Aufzeichnung 1812
Zogen einst fünf wilde Schwäne 4 Bücher
Titel: Zogen einst fünf wilde Schwäne
Worte: Karl Plenzat
Weise: mündlich überliefert
Bemerkung: aus Litauen, deutsch von Karl Plenzat
Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz 3 Bücher
Titel: Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz
Worte: unbekannt
Weise: unbekannt
Bemerkung: Worte und Weise: vor 1855, Volkslied in ganz Deutschland, aus Ostpreußen und Schlesien, aus: "Zupfgeigenhansl"
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