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Bruder SingerLieder unseres VolkesHerausgeber: Arbeitskreis für Haus- und Jugendmusik Im Auftrag des Arbeitskreises für Haus und Jugendmusik herausgegeben von Hermann Peter Gericke, Hugo Moser, Alfred Quallmalz, Karl Vötterle |
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Getreu allezeitLiederbuch für deutsche TurnerHerausgeber: Gerhard Rößner Herausgegeben von Gerhard Rößner und Lotti Hüttterott, Druckdatum: 1934 oder später |
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Kameraden singt!Liederbuch der BundeswehrHerausgeber: Bundesministerium der Verteidigung Herausgegeben vom BMV, Führungsstab der Streitkräfte Umschlaggestaltung: Art & Media, Bonn Umschlagfotos: Streitkräfteamt der Bundeswehr, Bonn Gitarrenbegleitung und Gesamtherstellung: Martin Stein |
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Lieder der ReiterbubenSt. Georg, Liederbuch deutscher Jugend, Erster TeilHerausgeber: Walter Gollhardt Unter Mitarbeit deutscher Jugendbünde herausgegeben |
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Uns geht die Sonne nicht unterLieder der Hitler-JugendHerausgeber: Hugo W. Schmidt Verweise: wiki: Günther Wolff Geheimer SS-Bericht Verlagswesen Edelweißpiraten: Wilde Gesellen Bezugsquelle: Jugend im Dritten Reich "Uns geht die Sonne nicht unter" war zunächst kein offizielles Liederbuch der Hitlerjugend, sondern ein Versuch des mutigen Verlegers Günther Wolff, die HJ mit verbotenem bündischen Liedgut zu unterwandern. Es war in mehrfacher Hinsicht eine Provokation, denn es gab sich als offizielles Liederbuch der Staatsjugend aus und nannte sich nach der Schlusszeile des Liedes "Wilde Gesellen", in dem es heißt "Fürsten in Lumpen und Loden ... ehrlos bis unter den Boden." Gerade dieses Lied war Ausdruck jugendbewegter Gegenkultur, die der NS-Staat mit bizarrem Eifer verfolgte. Die Erstauflage, die trotz akribischer Beschlagnahmen große Verbreitung fand, enthielt zum größten Teil Lieder der Bündischen Jugend. So entstand die paradoxe Situation, dass HJ-Mitglieder illegales Liedgut aus einem HJ-Liederbuch sangen. Günther Wolff ist es schlecht bekommen, nach Verhaftung und Folter durch die SS wurde er "mit Rücksicht auf seine Verdienste im 1. Weltkrieg" nicht verurteilt, sondern an die Ostfront geschickt, wo er 1944 starb. Das vorliegende Exemplar ist eine Ausgabe des Kölner Tonger-Verlages in der Bearbeitung von Hugo W. Schmidt. |
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