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Bücher zu Lied "Ich hatt einen Kameraden"

Titelseite „Bruder Singer”

Bruder Singer

Lieder unseres Volkes

Inhaltsverzeichnis (376 Lieder)


Herausgeber: Arbeitskreis für Haus- und Jugendmusik
Verlag: Bärenreiter, Kassel
gedruckt 1960

Im Auftrag des Arbeitskreises für Haus und Jugendmusik herausgegeben von Hermann Peter Gericke, Hugo Moser, Alfred Quallmalz, Karl Vötterle

Titelseite „Getreu allezeit”

Getreu allezeit

Liederbuch für deutsche Turner

Inhaltsverzeichnis (125 Lieder)


Herausgeber: Gerhard Rößner
Verlag: Verlag "Der Turner-Musikant", Leipzig
1. Auflage
gedruckt 1934, 95 Seiten

Herausgegeben von Gerhard Rößner und Lotti Hüttterott, Druckdatum: 1934 oder später

Titelseite „Kameraden singt!”

Kameraden singt!

Liederbuch der Bundeswehr

Inhaltsverzeichnis (3 Lieder)


Herausgeber: Bundesministerium der Verteidigung
Verlag: Voggenreiter Verlag, Bonn Bad Godesberg
1. Auflage
gedruckt 1191, 192 Seiten
ISBN: 3-8024-0204-9

Herausgegeben vom BMV, Führungsstab der Streitkräfte Umschlaggestaltung: Art & Media, Bonn Umschlagfotos: Streitkräfteamt der Bundeswehr, Bonn Gitarrenbegleitung und Gesamtherstellung: Martin Stein

Titelseite „Lieder der Reiterbuben”

Lieder der Reiterbuben

St. Georg, Liederbuch deutscher Jugend, Erster Teil

Inhaltsverzeichnis (132 Lieder)


Herausgeber: Walter Gollhardt
Verlag: Günther Wolff zu Plauen im Vogtland, Plauen
2. Auflage
gedruckt 1931, 144 Seiten

Unter Mitarbeit deutscher Jugendbünde herausgegeben

Titelseite „Uns geht die Sonne nicht unter”

Uns geht die Sonne nicht unter

Lieder der Hitler-Jugend

Inhaltsverzeichnis (3 Lieder)


Herausgeber: Hugo W. Schmidt
Verlag: Musikverlag Tonger, Köln a.R.
gedruckt 1934

Verweise: wiki: Günther Wolff Geheimer SS-Bericht Verlagswesen Edelweißpiraten: Wilde Gesellen Bezugsquelle: Jugend im Dritten Reich

"Uns geht die Sonne nicht unter" war zunächst kein offizielles Liederbuch der Hitlerjugend, sondern ein Versuch des mutigen Verlegers Günther Wolff, die HJ mit verbotenem bündischen Liedgut zu unterwandern. Es war in mehrfacher Hinsicht eine Provokation, denn es gab sich als offizielles Liederbuch der Staatsjugend aus und nannte sich nach der Schlusszeile des Liedes "Wilde Gesellen", in dem es heißt "Fürsten in Lumpen und Loden ... ehrlos bis unter den Boden." Gerade dieses Lied war Ausdruck jugendbewegter Gegenkultur, die der NS-Staat mit bizarrem Eifer verfolgte. Die Erstauflage, die trotz akribischer Beschlagnahmen große Verbreitung fand, enthielt zum größten Teil Lieder der Bündischen Jugend. So entstand die paradoxe Situation, dass HJ-Mitglieder illegales Liedgut aus einem HJ-Liederbuch sangen. Günther Wolff ist es schlecht bekommen, nach Verhaftung und Folter durch die SS wurde er "mit Rücksicht auf seine Verdienste im 1. Weltkrieg" nicht verurteilt, sondern an die Ostfront geschickt, wo er 1944 starb. Das vorliegende Exemplar ist eine Ausgabe des Kölner Tonger-Verlages in der Bearbeitung von Hugo W. Schmidt.

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